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Alle Begriffe genau erklärt

Hausbau-Glossar

Wir haben für Sie die häufigsten Begriffe für Sie zusammengestellt, die Ihnen hoffentlich eine erste Orientierung zum Thema Hausbau bieten. Selbstverständlich können Sie uns darüber hinaus jederzeit persönlich kontaktieren. Wir beantworten Ihnen gern all Ihre Fragen.


Was suchen Sie?

Bauantrag stellen: Kosten und Dauer

Einen Bauantrag zu stellen ist ein entscheidender Schritt, um Ihr Bauvorhaben in die Tat umzusetzen. Wenn alles passt, erhalten Sie eine Baugenehmigung als Antwort vom zuständigen Bauamt. Wir erklären Ihnen, welche Kosten auf Sie zu kommen und wie lange die Bearbeitung dauert.

Je nach Bundesland gibt es Unterschiede, für welche Bauvorhaben Sie einen Bauantrag stellen müssen. Ob und wie Sie in der Pflicht sind, ist in der Bauordnung des jeweiligen Landes festgehalten. Ist ein Antrag erforderlich, widmen sich bauvorlagenberechtigte Verfasser dieser Aufgabe. Meist kümmert sich Ihr Architekt oder ein Bauingenieur nach Absprache mit Ihnen um die Unterlagen. Der Antrag wird von der Bauaufsichtsbehörde geprüft. Wie Ihr Grundstück bebaut und genutzt werden darf, haben die Gemeinden meistens in einem Bebauungsplan festgelegt.



Bauantrag: Die Bearbeitung kann dauern

Die Vorgaben der Gemeinde haben stets Vorrang. Halten Sie diese ein, können Sie ein vereinfachtes Baugenehmigungsverfahren einreichen. Dann beträgt die Bearbeitung etwa vier bis sechs Wochen – sofern es keine Änderungen oder berechtigte Einwände der Behörde gibt, werden die Unterlagen automatisch genehmigt. Eine einheitliche Frist für das Genehmigungsverfahren gibt es jedoch nicht. In der Regel sollten Sie drei bis vier Monate für die Bearbeitung einplanen. Nach Genehmigung ist der Bauantrag etwa drei Jahre gültig. Innerhalb dieses Zeitraums sollten Sie als Bauherr aktiv mit Ihrem Bauvorhaben beginnen.
Auf den Genehmigungsprozess lässt sich nur bedingt Einfluss nehmen. Etwas schneller geht es, wenn Sie Ihr Bauvorhaben vorab mit der zuständigen Behöre geklärt und einen Bauvorbescheid erhalten haben. Außerdem sollten die Unterlagen für Ihren Antrag vollständig sein. Woran oft nicht gedacht wird: Einige Gemeinden verlangen eine zustimmende Unterschrift der Nachbarn in den Unterlagen. Gehen Sie also auf Nummer sicher und prüfen Sie die jeweiligen Bestimmungen – wenn möglich in Absprache mit Ihrem Architekten – genau.



Bauantrag stellen: Diese Kosten kommen auf Sie zu

Die Kosten variieren je nach Größe von Grundstück und geplantem Gebäude. Meist liegt der Gebührensatz zwischen 0,5 und 1 Prozent der Gesamtsumme Ihrer Bauplanung. Zusätzlich sollten Sie mit einer Mindestgebühr rechnen, die viele Behörden für die Bearbeitung berechnen – je nach Region sind das 100 bis 200 Euro.
 

Bauantragsformular: Das sollten Sie beachten

Mit dem Bauantrag rückt Ihr Wunsch vom eigenen Haus in greifbare Nähe. Für den Antrag ist das Bauantragsformular erforderlich. NRW, Niedersachsen oder Bayern: Je nach Bundesland gelten andere Regeln zum Ausfüllen. Was Sie für Hamburg und Schleswig-Holstein beachten sollten, erfahren Sie hier.

Alle erforderlichen Unterlagen liegen bereit – vom Lageplan bis zum Entwässerungsantrag. Was für Ihren Bauantrag nur noch fehlt, ist das ausgefüllte Bauantragsformular. Dieses ist an die jeweilige Bauaufsichtsbehörde adressiert. Welche Formulare und Unterlagen genau erforderlich sind, ist in der Bauvorlagenverordnung des entsprechenden Bundeslandes festgehalten. Je nach Bundesland gibt es Unterschiede im Antrag und wie Sie diesen ausfüllen sollten.

Bauantragsformular für Hamburg ausfüllen

Beantragen Sie Ihr Bauvorhaben in Hamburg, werden Sie online auf der Website der Stadt schnell fündig. Geben Sie zunächst die Behörde, zum Beispiel das Bezirksamt Altona, das Amt und die Abteilung an. Anschließend folgen die Informationen zu Ihnen als Bauherr sowie die Adresse des Baugrundstücks. Auch Ihr Vorhaben müssen Sie konkret angeben. Nachdem Sie das Gebühren-Feld, die Daten des Entwurfsverfassers und den Nachweis der Bauvorlageberichtigung hinterlegt haben, ist das Bauantragsformular vollständig ausgefüllt.

Bauantragsformular für Schleswig-Holstein ausfüllen

Während der Antrag in Hamburg recht kurzgehalten ist, müssen Sie zum Ausfüllen des Bauantragsformulars für Schleswig-Holstein mehr Zeit mitbringen. Diesen finden Sie ebenfalls mit wenigen Klicks online. Zum einen müssen Sie mehr Daten und Informationen zu Ihrem Baugrundstück angeben. So möchte die Bauaufsichtsbehörde in Schleswig-Holstein beispielsweise mehr über Baulasten und Ihr Bauvorhaben wissen als die Hamburger Behörde. Zudem sollte der Bauleiter, der Fachplaner und der Aufsteller der bautechnischen Nachweise aufgeführt werden.

Sobald Sie das Formular beziehungsweise der Antrag mit allen erforderlichen Unterlagen eingereicht haben, ist der Prozess bundesweit klar geregelt: Nach erfolgreicher Prüfung folgt die Baugenehmigung. Sollte Ihnen der Aufwand zu groß erscheinen, findet sich dafür schnell eine Lösung. Denn diese Aufgabe übernehmen auch gern Dienstleister für Sie, so beispielsweise das zuständige Architekturbüro.
 

Benötigt jeder Bauherr ein Bauanzeigeformular?

Ob Sie für Ihr Bauvorhaben einen Bauantrag oder ein Bauanzeigeformular benötigen, ist im Bebauungsplan der jeweiligen Gemeinde festgelegt. Die Inhalte des Bebauungsplans unterscheiden sich manchmal deutlich. Sie sollten sich daher genau erkundigen, was konkret von Ihnen gefordert wird, um Ihr Bauvorhaben in die Tat umzusetzen.

Ein Bauantrag muss alle relevanten Daten des Gebäudes enthalten. Diese prüft das Bauamt ganz genau. Bei einem Bauanzeigeformular ist der ganze Prozess deutlich schlanker: Der Architekt muss darauf lediglich bestätigen, dass Ihr Bauvorhaben dem gültigen Bebauungsplan entspricht. Somit spricht man auch von einer genehmigungsfreien Baumaßnahme.

Diese Daten gehören in das Bauanzeigeformular

Wichtig für das Formular sind zunächst Ihre persönlichen Daten als Bauherr. Anschließend sollten Sie Erläuterungen zum ausgesuchten Grundstück innerhalb der Gemeinde und eine Baubeschreibung Ihres Vorhabens hinzufügen. Dabei ist es auch nötig, ein Entwurf der geplanten Maßnahmen anzuhängen. Dann sollten die Daten des Entwurfsverfassers folgen, das ist in der Regel Ihr Architekt. Er muss bestätigen, dass alle relevanten Bauvorschriften gemäß des Bebauungsplans eingehalten werden. Ein Qualifizierungsnachweis des Erstellers des Antrags macht die Bauanzeige komplett. Ihr Antrag wird vom Bauamt nicht einzeln geprüft, sondern nur zur Kenntnis genommen. Die Kosten für die Bauanzeige legt die jeweilige Genehmigungsbehörde fest. Diese fallen jedoch deutlich geringer aus, als die für einen Bauantrag. Hat sich das zuständige Bauamt innerhalb der Frist von vier Wochen nicht bei Ihnen mit einem Widerspruch gemeldet, steht dem Baubeginn nichts mehr im Wege.

Bauanzeige oder Bauantrag?

Diese Entscheidung sollte wohl überlegt sein. Denn im Vergleich zum Bauantrag sparen Sie mit einer Bauanzeige Kosten und Zeit. Existiert ein Bebauungsplan und Ihr Bauvorhaben schließt Grenzbebauungen oder genehmigungspflichtige Abweichungen aus, ist eine Bauanzeige ratsam. Andernfalls sind Sie dazu verpflichtet, einen regulären Bauantrag zu stellen, um Ihren Traum vom Eigenheim realisieren zu können.


 

Blower Door Test: Die Luftdichtheit bestimmen

Ob Ihre Immobilie luftdicht ist, lässt sich über den Blower Door Test bestimmen. Die Messung der Luftdichtheit gibt Auskunft über die Dichtigkeit der Gebäudehülle. So werden Bauschäden und Wärmeverluste zuverlässig aufgedeckt. Warum eine luftdichte Gebäudehülle wichtig ist, erfahren Sie hier.

Ist Ihr Haus lückenlos dicht? Der Blower Door Test ist eine Druckdifferenz-Messung, die die Luftwechselrate ermittelt. Dafür wird in die Öffnung einer Eingangs- oder Balkontür ein spezieller Ventilator luftdicht eingesetzt. Die Innentüren innerhalb des Hauses müssen geöffnet sein, die Fenster wiederum geschlossen. Dann wird die Luft aus dem Gebäude gesogen oder hineingeblasen und es entsteht ein Unter- bzw. Überdruck. Bei konstantem Druck lässt sich nun messen, wie schnell die Luft durch undichte Stellen in der Gebäudehülle wieder in das Haus ein- oder ausdringt. Parallel misst der Messtechniker jederzeit die Luftwechselrate. Ist diese zu hoch, gilt es, Leckagen in der Gebäudehülle ausfindig mittels Rauchfahnen zu machen und zu dokumentieren.

Vorteile der Blower Door Messung

Die Durchführung lohnt sich für Sie als Bauherr enorm: Durch einen baubegleitenden Blower Door Test umgehen Sie schwerwiegende Bauschäden bereits im Vorfeld. Außerdem zeigt die Messung drohende Energieverluste und Einspar-Potenziale auf. Damit können Sie bei den Heizkosten ordentlich sparen, zudem vermeiden Sie unangenehme Zugluft, die sich durch eine luftdurchlässige Gebäudehülle bildet. So steigern Sie auch den Wohnkomfort innerhalb Ihrer eigenen vier Wände.


Ist ein Blower Door Test Pflicht?

Die Pflicht, einen Blower Door Test durchzuführen, besteht für alle Neubauten, bei denen eine Lüftungsanlage installiert wird oder wenn Sie KfW-Fördermittel beantragt haben. Eine generelle Pflicht gibt es jedoch nicht. Dennoch ist eine solche Messung für alle Bauherren sinnvoll – besonders wenn Sie je einen Test während der Bauphase und einen bei Fertigstellung durchführen lassen. Die Kosten dafür beginnen bei einem klassischen Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern Wohnfläche bei etwa 300 Euro. Eine präzisere Messung durch einen Energieberater samt Messprotokoll, Zertifikat und Fotodokumentation liegt bei etwa 500 Euro.
 

Halt und Tragfähigkeit durch Bodenpressungen

Damit Ihr Haus nicht das gleiche Schicksal ereilt wie der schiefe Turm von Pisa, ist die Abstimmung der Gründungen auf die zulässige Bodenpressungen wichtig. Ist der Bauantrag genehmigt und das Bauvorhaben kann starten, muss zunächst der Baugrund vorbereitet werden. Erfahren Sie hier, was dabei zählt.

Jetzt ist es also so weit. Der Bauantrag ist genehmigt, alles Nötige ist im ersten Schritt geklärt und die Arbeiten auf dem Grundstück können starten. Gründungen beziehungsweise Fundamente sind unumgänglich, um Schäden und Risiken durch Setzungen zu minimieren. Sie sollen die vorhandene Bauwerkslast sicher in den Baugrund übertragen. So wird das künftige Bauwerk geschützt und weist eine hohe Tragfähigkeit auf. Denn Setzungen sorgen im schlimmsten Fall dafür, dass sich das Gebäude langsam senkt und in Schieflage gerät, weil der Untergrund durch fehlende Verdichtung nachgibt. Die zulässige Bodenpressungen beschreibt dabei die maximale Last, die von der von der Gründung des Bauwerks auf den Boden ausgeübt werden darf.

Bodenpressungen für langfristige Standsicherheit

Damit Ihr Haus fest und sicher auf dem Baugrund steht, bildet die Gründung die Basis. Konkret spricht man hier von einer Flächengründung. Je nach Bodenbeschaffenheit, Wirtschaftlichkeit und individuellem Fall, stehen unterschiedliche Arten von Flächengründungen zur Auswahl. Beim Bau gilt es zudem, verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Darunter die zulässige Bodenpressung – im Regelfall wird diese nach DIN 1054 angesetzt. Außerdem sollte Ihr Bauwerk unter anderem Schnee- und Eigenlast tragen können und der Keller sollte gegen Auftrieb durch Grund-, Sicker- oder Flutwasser gesichert sein. Die genaue Planung samt Bemessungswerten der Gründung übernimmt der Statiker im Zusammenschluss mit Ihrem Architekten.

Bodengutachten: Wichtig für Ihren Hausbau

Sie haben ein vermeintlich passendes Grundstück für Ihr Haus gefunden? Vor dem Kauf sollten Sie nicht auf ein Bodengutachten verzichten. Es zeigt, ob sich ein Boden tatsächlich als Baugrund eignet – und spart damit Geld, Zeit und Ärger. Worauf es ankommt und was ein Baugrundachten genau ist, erfahren Sie hier.

Ein Bodengutachten vor Grundstückkauf klärt über die Beschaffenheit des Bodens auf. Eignet sich das von Ihnen ausgewählte Land für den Bau Ihrer Immobilie? Die geoanalytische Untersuchung analysiert die Wechselwirkung zwischen dem Boden, dem geplanten Bauwerk, dem Grundwasser und der Bebauung im nahen Umfeld. Denn ob die favorisierte Fläche tatsächlich für den Hausbau in Frage kommt, ist auf den ersten Blick und mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Die detaillierte Analyse schützt Sie vor Risiken und Schäden am Bauwerk, wie beispielsweise Absackungen, Setzungen oder Feuchtigkeit.

Ist ein Bodengutachten vor Grundstückkauf Pflicht?

Ein Baugrundgutachten ist seit 2008 in Deutschland bauordnungsrechtlich vorgeschrieben. Für Baugrundrisiken ist der Grundstückseigentümer allein verantwortlich – ein Bodengutachten gibt Bauherren Sicherheit und eine rechtliche Absicherung bei Folgeschäden. Am besten ist es daher, wenn Sie das Gutachten noch vor dem Kauf Ihres Wunsch-Grundstücks organisieren. Spätestens sollten Sie es aber sofort nach dem Immobilienkauf in Auftrag geben. In der Regel sollten Sie dafür etwa zwei Wochen einplanen. Nach der Bohrung vor Ort erfolgt die detaillierte Untersuchung im Labor und die schriftliche Ausarbeitung der Ergebnisse.

Wer erstellt ein Bodengutachten?

Für das Gutachten sollten Bauherren einen unabhängigen Sachverständigen für Geotechnik engagieren. Je nach Gemeinde, Stadt oder Kommune gibt es zu Ihrem Baugrundstück bereits ein öffentlich einsehbares Bodengutachten beim Bauordnungsamt. Aber Vorsicht: Dieses ist nicht so detailliert ausgearbeitet wie das Gutachten eines Experten. Schließlich braucht es dafür immer gezielte Bohrungen, um die Tragfähigkeit, die Bodenklasse und mögliche Altlasten zu für Ihr Bauvorhaben bestimmen. Für die Analyse des Baugrunds sollten Sie etwa 1.000 bis 2.500 Euro einkalkulieren, je nachdem, wie groß Ihr Grundstück ist. Gutachten für Baupläne mit Keller sind zudem etwa 15 bis 20 Prozent teurer. 
 

 

Entwässerungsantrag – wichtig für Ihr Bauvorhaben

Ein Entwässerungsantrag muss sein: Als Haus- und Grundstückseigentürmer sind Sie zum Anschluss an die öffentliche Kanalisation verpflichtet und benötigen eine offizielle Genehmigung. Dafür sollten Sie einen Entwässerungsplan erstellen. Wie das funktioniert und was es zu beachten gibt, erfahren Sie hier.

Ein Entwässerungsplan zeigt z.B., wie die Leitungen verlaufen, wo die Abwässer zusammen geführt werden, wohin Regenrohre entwässert werden und wo genau die entsprechenden Rohre auf dem Grundstück und unter dem Haus liegen. Er besteht aus zwei Teilen: Die Gebäudeentwässerung beinhaltet zum einen die Schmutzwasserentwässerung. Darunter zählen alle Abwässer, die im Haus entstehen – aus der WC-Spülung oder das genutzte Badewasser beispielsweise. Zum anderen gehört die Niederschlagsentwässerung dazu. Damit ist der Abfluss von Regenwasser auf Dachflächen, Terrassen, Wegen und sonstigen Flächen gemeint.

Dagegen betrifft die Grundstücksentwässerung das Abwasserkanalsystem auf Ihrem Grundstück. Als Bindeglied führt es das Abwasser von Haus und Grundstück der öffentlichen Kanalisation zu. Die Entsorgung erfolgt entweder zusammen als Mischsystem oder über getrennte Abwasseranlagen. Das nennt sich Trennsystem und kommt in der Regel häufiger vor.

Wer erstellt einen Entwässerungsantrag?

Im ersten Schritt sind Sie als Bauherr gefragt: Im Zusammenschluss mit Ihrem Architekten ermitteln Sie den individuellen Bedarf der Entwässerung für Ihr Grundstück. Anschließend ist es die Aufgabe des Planers, einen groben Plan als Teil des Entwässerungsantrags zur Baugenehmigung einzureichen. Liegt eine Entwässerungsgenehmigung für den Antrag vor, entwickelt der Installateur oder Fachplaner einen ausführlichen Plan. Dies geschieht stehts auf Basis der rechtlichen Vorgaben der jeweiligen Gemeinde. Anschließend gibt es unterschiedliche Maßnahmen, die für Ihr Grundstück in Frage kommen und verschiedene Vorteile mit sich bringen. Darunter beispielsweise eine Grundstücksentwässerungsanlage, eine Rückstausicherung, Dachbegrünung und die richtige Einstellung der Regenrinnen.

Dafür ist ein Entwässerungsplan gut

Qualitativ hochwertige Systeme für die Abwasserentsorgung sind nicht nur elementar, um die Umwelt und die eigene Immobilie zu schützen. Schließlich fördert es unter anderem die Versickerung von starken Niederschlägen und minimiert damit das Flutrisiko. Gleichzeitig steigern sie den Wert Ihrer Immobilie.

Grundrisszeichnung: Das Haus planen

Es gibt verschiedene Programme und Tools, um eine Grundrisszeichnung für Ihr Haus anzufertigen. Doch ob selbst erstellen oder vom Profi zeichnen lassen: Grundrisse bedürfen guter Planung. Was es vor und während der Grundrissplanung zu beachten gilt, erfahren Sie hier.

Die Grundrisszeichnung des Hauses bestimmt die spätere Aufteilung und die Nutzungsmöglichkeiten Ihres Hauses. Durch den Bebauungsplan sind die z.B. Außengrenzen, die Grundfläche, die Anzahl der Vollgeschosse, die Dachneigung und Firstrichtung festgelegt. Das sind also die Bedingungen, an dem Sie sich für die Haus-Grundrisszeichnung orientieren können. In der Regel übernehmen, Bauzeichner, Architekten und Statiker die Zeichnungen.   Die tragenden Wände und die Stützlast müssen anschließend  berechnet werden. Diese Fachleute  fertigen einen Plan in 2D an, der meist einem Maßstab von 1:100 entspricht. Verschiedene Programme machen die Grundrisszeichnung auch für Laien möglich – hier gilt es persönliches abzuwägen. Die Wünsche des Bauherren stehen ohnehin im Vordergrund.
 

Grundrisszeichnung Haus: das darf nicht fehlen

Mit gewisser Vorarbeit erleichtern Sie sich den Zeichnungsprozess. Legen Sie zuvor fest, wie viele Räume Ihre Immobilie haben soll und wie die gewünschte Wohnfläche aufgeteilt werden soll. Bedenken Sie dabei die Ausrichtung der einzelnen Räume. Während das Schlafzimmer am besten nach Osten ausgerichtet sein sollte, liegen die Wohn- und Aufenthaltsräume im Idealfall Richtung Süden oder Westen. Bei Häusern mit mehreren Vollgeschossen und Badezimmern sollten die Badezimmer übereinander angeordnet sein. Außerdem sind Fenster und Türen wichtige Elemente, die in keiner Grundrissplanung für den Hausbau fehlen dürfen. Sie sind ein Teil der Statik und müssen daher in ihrer Größe und ihrer Öffnungsrichtung angegeben werden. Das vereinfacht zudem die bald folgende Inneneinrichtung.


Unterschiedliche Formen der Grundrissplanung

Im Laufe der Zeit haben sich vor allem drei Formen in der Grundrisszeichnung durchgesetzt. Beim klassischen Flurtyp ist der Flur das Zentrum des Gebäudes. Alle Räume sind getrennt voneinander – so entstehen viele Rückzugsmöglichkeiten, allerdings ist die Raumgröße damit deutlich kleiner. Der offene Grundriss ist das Gegenteil: Wohn- und Essbereich sind oft mit einer offenen Küche verknüpft und nur die Schlafräume sind separiert. Der Ensemblegrundriss hingegen teilt einzelne Bereiche nach ihren Funktionen ein. Die Zeichnung dieses Grundrisses hat dann oftmals eine L-Form. Diese Gestaltung hat den Vorteil, dass die Bereiche bei Bedarf mit wenig Aufwand in separate Wohneinheiten umgebaut werden können.

Lageplan: Eine der wichtigsten Grundlagen

Zu einem Bauantrag gehört unter anderem ein Lageplan. Dabei ist zwischen einfachen und amtlichen Lageplänen zu unterscheiden. Er ist in zwei Abschnitte unterteilt und umfasst viele verschiedene Daten. Was beinhaltet der Lageplan genau? Und wofür wird er gebraucht? Hier erfahren Sie mehr.

Im amtlichen Lageplan ist ein zeichnerisch und ein schriftlich angefertigter Abschnitt zu finden. Letzterer beschreibt das Grundstück im Detail. Hier ist zudem der Name des Bauherren festgehalten. Außerdem sind in diesem Teil des Lageplans Informationen zu den benachbarten Flächen und, wenn vorhanden, sämtliche Baulasten des Grundstücks hinterlegt. Ebenso erforderlich: die Grundflächen-, die Geschossflächen und die Baumassenzahl.

Der zeichnerische Teil beinhaltet den Grundriss des Gebäudes sowie Dachneigung und -form. Die geplanten Abstandsflächen und wie Ihre Immobilie in die Umgebung eingefügt werden soll, müssen in Zeichenform eingereicht werden.


Lageplan: Diese Daten müssen Sie angeben

In den meisten Fällen ist ein einfacher Lageplan ausreichend. Ein amtlicher Lageplan wird dann gebraucht, wenn eine Grenzüberbauung vorliegt oder eine Flächenbaulast eingetragen ist. Ein weiterer Grund: Die Grundstücksgrenzen sind nicht im Kataster festgelegt.

So oder so sollte Ihr Lageplan eine Reihe von wichtigen Daten enthalten. Darunter der Maßstab und die Lage des Grundstücks zur Nordrichtung, angrenzende öffentliche Verkehrsflächen und geschützte Landflächen auf dem Grundstück. Auch die Höhenlage der Grenzpunkte, die Art der baulichen Nutzung und die Angabe der im Grundbuch geführten Namensbezeichnung des Grundstücks darf nicht fehlen. Dazu zählen ebenso ein Nachbarschaftsverzeichnis und die Namensbezeichnung der benachbarten Grundstücke.

Kosten und Nutzen des Lageplans

In der Regel erstellt ein Architekt, ein vereidigter Vermessungsfachmann oder, im Falle eines amtlichen Lageplans, ein öffentlich bestellter Vermessungsingenieur den Plan. Wie hoch die Kosten dafür sind, hängt von der Größe des Baugrundstücks ab. Je nach Bundesland, Bauordnung und Gemeinde beträgt die Gebühr zwischen 30 und 1.000 Euro. Der Lageplan ist für die Baugenehmigungsbehörde vor allem wichtig, um die Wirkung der Baumaßnahmen auf das Umfeld bewerten zu können und die Rechtmäßigkeit des Bauplans zu überprüfen.

Schnittzeichnungen Haus: Was ist das genau?

In Vorbereitung auf den Hausbau kommen Sie um die Grundrisszeichnung und die Schnittzeichnung des Hauses nicht herum. Wo genau die Unterschiede zwischen den beiden Zeichnungen liegen, erfahren Sie hier.

Im Gegensatz zur Grundrisszeichnung zeigt die Schnittzeichnung den Aufbau des Hauses. Es geht darum, das gesamte Objekt abzubilden und so beispielsweise verdeckte Strukturen und Materialen innerhalb wie auch unterhalb des Gebäudes darzustellen. Damit gibt eine Zeichnung wie diese Aufschluss über die verschiedenen Elemente des Gebäudes. Beispielsweise sind die einzelnen Etagen, die Höhe der Räume, die Stärke und der Aufbau der Wände und Decken, und ob die Immobilie auf ebener Fläche steht oder in einen Hang gebaut ist, einsehbar.

Was zeigen Schnittzeichnungen?

Bei einer Schnittzeichnung wird zwischen Längs- und Querschnitt unterschieden. Verläuft ein Schnitt durch die lange Seite des Gebäudes, spricht man von einem Längsschnitt. Ein Schnitt durch die schmalere Seite ist folglich ein Querschnitt. Die besondere Darstellung wird in der Regel von Architekten, technischen Zeichnern oder von Bauingenieuren angefertigt. Inzwischen gibt es einfache Softwarelösungen, mit denen auch Laien einen Schnitt Ihres Hauses anfertigen können – hier gilt es selbst abzuwägen, was für Ihre Pläne passt.

 

Wie fertigt man Schnittzeichnungen fürs Haus an?

Generell funktioniert die Technik so: Mit einer Strich-Punkt-Linie werden Schnitte durch ein Gebäude im Grundriss markiert. Ein dazugehöriger Pfeil gibt die Blickrichtung an. Fette Linien zeigen die Bereiche der Wand an, durch die der Schnitt verläuft. Die Zeichnung gibt einen Einblick, was hinter dem Schnitt zu sehen ist. Ein Schnitt gibt einen Überblick über die Gegebenheiten der Immobilie. Ein Grundriss ist für den Hausbau allerdings fast noch wichtiger. Er gibt einen konkreten Einblick in die Raumstruktur und Aufteilung Ihres Hauses. Den Unterlagen für den Bauantrag sollten Sie beide Pläne hinzufügen. Als feste Elemente zählen Sie zu den benötigten Dokumenten.