Walmdach
Eine hoheitliche Dachform
Das Walmdach hat eine lange Tradition: Früher zierte diese Dachform vor allem alte Bauern- und Herrschaftshäuser. Was das Walmdachhaus so besonders macht und woran man die einzigartige Konstruktion erkennt.
Was macht ein Walmdach aus? Es verfügt über zu allen Seiten geneigte Dachflächen. Sie ersetzen den Dachgiebel und laufen in einem Dachfirst zusammen. Auch wenn diese Art von Dach noch immer über einen äußerst stattlichen Charakter verfügt, ist das Walmdach bei Neubauten heute eher weniger verbreitet. Stattdessen setzen viele Bauherren auf das klassische Satteldach.
Walmdach: Sonderformen
Der Begriff Walmdach fasst verschiedene Sonderformen zusammen. Darunter das Zeltdach – ein Walmdach, bei dem sich alle vier Dachflächen an der Spitze berühren. Reicht die Walme nicht ganz bis zur Traufe, ist die Rede von einem Krüppelwalm- beziehungsweise Schopfwalmdach.