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Was ist der Jahres-Primärenergiebedarf?

Die Berechnung des Jahres-Primärenergiebedarfs ist für Sie als Bauherr Pflicht. Daher ist es wichtig zu wissen, was der Jahres-Primärenergiebedarf überhaupt bedeutet. Die Berechnung gibt den tatsächlichen Energieverbrauch an und bietet damit eine ausgesprochen gute Vergleichs- und Bewertungsmöglichkeit. Mehr dazu lesen Sie hier.

Der Jahres-Primärenergiebedarf gehört zum Gebäudeenergiegesetz (GEG), an die Sie sich als Bauherr verpflichtend halten müssen. Grundsätzlich gibt der Primärenergiebedarf die Energiemenge an, die zur Deckung des Energiebedarfs gebraucht wird, einschließlich der Energiemenge, die durch vorgelagerte Prozessketten bei der Gewinnung, Umwandlung und Verteilung des Energieträgers benötigt wird. Der Jahres-Primärenergiebedarf misst demnach, wie viel Energie Sie im Verlauf eines durchschnittlichen Jahres für das Heizen, Kühlen, Lüften und für die Warmwasserbereitung verbrauchen. Er ergibt sich aus Primärenergiefaktoren wie Strom, Öl, Holz oder Sonnenenergie. Die Zahl ist in Kilowattstunden pro Quadratmeter angegeben und sollte nicht überschritten werden.

Jahres-Primärenergiebedarf: Durch das GEG vorgegeben

Das Gebäudeenergiegestz führt sogenannte Referenzgebäude auf, aus denen ihr Energieberater das passende Gebäude zu Ihrem Eigenheim auswählt. Dabei finden bestimmte Faktoren wie die Größe der Nutzfläche und die Geometrie Ihrer Immobilie sowie die Haustechnik Berücksichtigung. Damit Ihr Gebäude die Vorgaben des GEG erfüllt, kommt es auf die richtige Wahl der Energieträger an. Energieträger mit niedrigem Primärenergiefaktor halten den Jahres-Primärenergiebedarf dementsprechend kleiner. Wir unterstützen Sie bei der Energiebedarfsrechnung sehr gern. Gemeinsam mit unseren Energieberatern profitieren Sie dabei von der vollen Planungssicherheit.


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Möchten Sie sich direkt von einem unserer Fachberater zu allen relevanten Themen rund um den Hausbau beraten lassen? Dann vereinbaren Sie einen Beratungstermin oder rufen Sie uns einfach an unter 04826 / 76 93 01 311.


Energieträger mit niedrigem Primärenergiefaktor

Zu den Energieträgern mit niedrigem Primärenergiefaktor zählt Nahwärme aus Heizwerken und aus der Kraft-Wärme-Kopplung. Sie liegt bei einem Faktor von 0,0 und 0,1. Holz hat einen Primärenergiefaktor von 0,2. Strom aus Umweltenergie, wie Solarstrom, bringt es sogar auf einen Faktor von 0,0. Erdgas, Flüssiggas, Heizöl und Steinkohle dagegen liegen bei 1,1 bis 1,2. Den höchsten Faktor mit 1,8 hat Strom.