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Ob Ihre Immobilie luftdicht ist, lässt sich mithilfe eines Blower-Door-Tests feststellen. Die sogenannte Differenzdruckmessung überprüft die Luftwechselrate Ihres Gebäudes und damit die Dichtigkeit der Gebäudehülle. Das ist besonders wichtig, um Wärmeverluste zu vermeiden, Bauschäden zu verhindern und Energieeffizienzstandards einzuhalten.
Eine luftdichte Bauweise sorgt dafür, dass keine warme Luft unkontrolliert nach außen entweicht – und keine kalte, feuchte Luft in die Bauteile eindringt. Undichte Gebäudehüllen führen nicht nur zu erhöhtem Energieverbrauch, sondern bergen auch das Risiko für Schimmelbildung oder Feuchteschäden an der Bausubstanz. Aus diesen Gründen ist der Blower-Door-Test bei KfW-Effizienzhäusern und im Rahmen der GEG-Vorgaben (Gebäudeenergiegesetz) verpflichtend.
Für die Messung wird ein spezieller Ventilator in eine Außenöffnung, meist die Haustür, luftdicht eingespannt. Während alle Innentüren geöffnet und Fenster sowie Außentüren geschlossen sind, erzeugt der Ventilator einen Über- oder Unterdruck. Dabei wird Luft aus dem Gebäude herausgeblasen oder hineingepresst.
Ein spezielles Messgerät erfasst kontinuierlich, wie viel Luft über Undichtigkeiten in der Gebäudehülle ein- oder austritt. Die gemessene Luftwechselrate wird mit einem Normwert verglichen. Liegt sie darüber, gilt es die Leckagen zu orten – etwa durch sichtbare Rauchfahnen oder Wärmebildkameras. Besonders häufige Schwachstellen sind:
Anschlüsse von Fenstern und Türen
Übergänge zwischen Dach und Wand
Durchdringungen für Kabel und Rohre
Der ideale Zeitpunkt für die Durchführung ist nach Fertigstellung der luftdichten Ebene, aber noch vor dem Innenausbau. So können mögliche Undichtigkeiten rechtzeitig erkannt und behoben werden, ohne dass größere Rückbauarbeiten nötig sind.
Gut zu wissen:
Ein Blower-Door-Test ist in der Regel Bestandteil der energetischen Gesamtbewertung und muss bei bestimmten Bauprojekten sogar als Nachweis für Förderprogramme vorgelegt werden – etwa bei einem KfW-40- oder KfW-55-Haus.
Mit Kagebau planen Sie auf Nummer sicher. Gemeinsam mit unseren Energieberatern sorgen wir dafür, dass Ihr Zuhause energieeffizient und dauerhaft geschützt bleibt.
Die Durchführung eines Blower-Door-Tests bringt für Sie als Bauherr zahlreiche Vorteile mit sich – nicht nur in Bezug auf die Energieeffizienz, sondern auch im Hinblick auf den Werterhalt Ihrer Immobilie:
Frühzeitige Fehlererkennung: Durch einen baubegleitenden Test lassen sich Undichtigkeiten bereits vor dem Innenausbau feststellen und unkompliziert beheben – bevor es zu Folgeschäden kommt.
Vermeidung von Energieverlusten: Die Messung deckt Wärmeverluste gezielt auf. Das spart langfristig Heizkosten und ermöglicht ein energieeffizienteres Wohnen.
Schutz vor Bauschäden: Undichte Stellen in der Gebäudehülle können zu Feuchtigkeitseintritt, Schimmelbildung oder Materialschäden führen. Der Test hilft, diese Risiken zuverlässig zu minimieren.
Mehr Wohnkomfort: Eine luftdichte Gebäudehülle bedeutet keine Zugluft, gleichmäßige Raumtemperaturen und ein deutlich gesteigertes Wohlfühlklima.
Sicherheit bei Förderprogrammen: Bei KfW- oder GEG-relevanten Bauvorhaben ist der Test oft Pflicht – mit einem bestandenen Blower-Door-Test sichern Sie sich Fördergelder und rechtliche Konformität.
Ein Blower-Door-Test ist nicht grundsätzlich für jeden Neubau gesetzlich vorgeschrieben – aber in bestimmten Fällen verpflichtend. Wenn Sie zum Beispiel eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung einbauen oder eine KfW-Förderung in Anspruch nehmen, verlangt der Gesetzgeber die Durchführung und Dokumentation eines Luftdichtheitstests.
Auch für Effizienzhausstandards nach GEG (z. B. EH 40 oder EH 55) ist die Blower-Door-Messung Teil des Nachweises. Aber selbst wenn keine Verpflichtung besteht, lohnt sich der Test – am besten zweifach: einmal während der Bauphase zur rechtzeitigen Leckageortung und einmal nach Fertigstellung zur abschließenden Qualitätssicherung.
Die Kosten für einen Blower-Door-Test beginnen bei einem klassischen Einfamilienhaus mit rund 150 bis 180 Quadratmetern Wohnfläche bei etwa 350 bis 450 Euro. Entscheiden Sie sich für ein umfassenderes Messprotokoll inklusive Zertifikat, Fotodokumentation und Bewertung durch einen Energieberater, kann der Preis auf etwa 500 bis 600 Euro steigen. Die Investition rechnet sich jedoch in mehrfacher Hinsicht – durch vermeidet Bauschäden, niedrigere Energiekosten und einen nachhaltigen Wohnwert.
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